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Festliche Traditionen unserer Equipen

Die Reiter der magischen Show EQUILA kommen aus vielen unterschiedlichen Ländern und haben daher sowohl verschiedene als auch ganz besondere Weihnachtstraditionen. Wir haben einmal näher bei unseren Equipen nachgefragt und wollten von ihnen wissen wie sie Weihnachten in ihrer Heimat feiern.

Anthony Ajorque, Equipe Fernández, Spanien

Anthony Ajorque mit seinem PRE „Zaphiro“

Anthony: „Zu Weihnachten kommt bei uns immer die ganze Familie zusammen. In Spanien beginnt das Weihnachtsfest an Heiligabend, das traditionell mit einem großen Festessen eingeläutet wird. Zu Mitternacht gehen wir dann gemeinsam in die Kirche, bevor wir später zu Hause die Geschenke öffnen dürfen. In meiner Heimat bekommen Kinder übrigens nicht nur am 24. Dezember Geschenke überreicht, auch am 6. Januar werden sie beschenkt. Das ist nämlich der Tag, an dem die Heiligen Drei Könige an der Krippe ankommen.

Am ersten Weihnachtstag treffen wir uns dann immer mit dem gesamten Team im Stall. Equipe-Chef Sebastian Fernández stellt jedes Jahr einen großen Tisch in der Mitte der Stallgasse auf. Dort feiern wir dann gemeinsam Weihnachten mit Freunden, Reitern und dem Stallpersonal. So sind wir auch zum Fest der Liebe immer ganz nah bei unseren geliebten Pferden.“

Emma Tytherleigh, Equipe Hasta Luego, England

Emma Tytherleigh mit ihrem Lusitano „Ukko“

Emma: „In meiner Heimat in England müssen sich Groß und Klein immer etwas gedulden, denn der Tag der Bescherung ist erst der 25. Dezember. Dafür freuen sich die Kinder umso mehr, wenn sie morgens erwachen und endlich die Geschenke öffnen dürfen. Obwohl bei uns Engländern traditionell ein großer Truthahn zu Weihnachten auf den Tisch kommt, verzichten wir dennoch nicht auf ein üppiges „English Breakfast“ mit der ganzen Familie. (lacht)

Als ich noch ein Teenager war, leiteten meine Eltern ein Hotel mit zugehöriger Reitschule in Chester, Wales. Viele der Pferde in unserem Stall gehörten meinen Freunden, sodass wir uns jedes Jahr am Nachmittag des Weihnachtstages verabredeten und gemeinsam auf unseren Ponys ritten – in unseren Pyjamas. (lacht) Das war wirklich sehr lustig und wir erinnern uns noch heute gerne an diese Zeit.“

Hugo Poisson, Equipe Hasta Luego, Frankreich

Hugo Poisson mit seinem Lusitano „Apollo“

Hugo: „Weihnachten ist bei uns in Frankreich definitiv ein Fest der Familie! Den 24. Dezember verbringen wir alle gemeinsam damit, die Leckereien für das große Weihnachtsessen vorzubereiten. Zur Vorspeise gibt es traditionell Lachs und Austern, als Hauptgericht wird Truthahn serviert und abgerundet wird das Familienessen mit leckerem Käse. Nicht selten feiern wir das große Fest mit bis zu 40 Personen rund um den Tannenbaum.

Das letztes Jahr verbrachte ich Weihnachten das erste Mal in München. Gemeinsam mit vielen anderen Reitern feierten wir unser eigenes Fest – mit der gesamten EQUILA-Familie. Jeder brachte eine landestypische Spezialität mit, sodass wir ein buntes und internationales Weihnachtsessen hatten. Das hat mir sehr viel Freude bereitet und so war es gar nicht schlimm, dass ich diesmal nicht zu Hause in Frankreich war.“

Yuri Sá Nóbrega Corréa Cruz, Equipe Valenca, Portugal

Yuri Sá Nóbrega Corréa Cruz mit seinem Lusitano „Xarlot“

Yuri: „Am 24. Dezember laden wir die ganze Familie zu einem üppigen Abendessen mit Truthahn oder Bacalhau – eine Fischspezialität aus Portugal – ein. Zur Nachspeise wird ganz traditionell Rabandadas (in Deutschland bekannt als „Armer Ritter“) serviert. Um Mitternacht besuchen wir immer die Christmette in meiner Heimatstadt Lissabon und anschließend ist es endlich soweit und die große Bescherung beginnt. Auch wenn die Kinder zu dieser Uhrzeit schon sehr müde sind, leuchten die Augen voller Freude, wenn sie ihre Geschenke öffnen dürfen.“

Diego und Giulia Giona, Equipe Giona, Italien

Diego und Giulia Giona mit ihrem PRE „Diamante“

Diego: „Unser Zuhause in Italien ist schon jetzt festlich geschmückt. In unserer Familie wird der Weihnachtsbaum nämlich traditionell am 8. Dezember aufgestellt, zum Tag von Mariä Empfängnis. Das eigentliche Weihnachtsfest beginnt jedoch erst am 24. Dezember und natürlich läuten wir Italiener das Fest mit einem großen Abendessen ein. (lacht) Als wir noch kleine Kinder waren, stellten wir immer Kekse, Milch und Karotten für den Weihnachtsmann und seine Rentiere nach draußen, damit sie zwischendurch auch eine kleine Verzehrpause einlegen konnten. Als wir am 25. Dezember aufwachten, lagen die Geschenke schon unter dem Weihnachtsbaum – bereit von uns geöffnet zu werden.“

Giulia: „Zu Weihnachten gibt es immer einen strikten Ablauf: Zum Mittagessen besuchen wir jedes Jahr die Familie unserer Mutter, zum Abendessen sind wir bei den Verwandten väterlicher Seite. Traditionell essen wir Tortellini in einer Art Suppe, zum Nachtisch gibt es Troco, einen leckeren Kuchen mit Schokolade. Am besten schmeckt er mir, wenn meine Großmutter ihn gebacken hat.“

Diego: „Ich erinnere mich noch heute an ein besonderes Geschenk: Mit fünf Jahren habe ich meinen ersten Sattel geschenkt bekommen für mein eigenes Pony. Das war so aufregend.“ 

Victoria Rose Payne, Equipe Geschonneck, USA

Victoria Rose Payne mit ihrem Friesen „Wietse“

Vicky: „Auch in Kalifornien beginnen wir das Weihnachtsfest am 24. Dezember mit einem leckeren Truthahn und Cranberry-Sauce. Auch Leckereien wie Gingerbread und Cookies dürfen nicht fehlen und werden meist nebenher genascht, wenn wir später am Abend mit der ganzen Familie ein Football-Spiel anschauen.

Direkt an Heiligabend darf jeder immer nur ein Geschenk öffnen. Das liegt daran, dass Santa Claus erst in der Nacht vom 25. Dezember all die Geschenke unter den Weihnachtsbaum legt. Umso größer ist die Freude, wenn dann am Morgen die große Bescherung stattfindet! Als Kind empfand ich es wie ein Wettrennen: Wer als erstes aufwacht und die Geschenke unter dem Weihnachtsbaum auspacken darf, hat gewonnen. (schmunzelt)

Als ich 12 Jahre alt war, habe ich schon einmal in Deutschland Weihnachten gefeiert. Ich war überrascht, dass der Nikolaus am 6. Dezember zu uns ins Haus kam und ich hatte sogar ein bisschen Angst vor Knecht Ruprecht.“